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Aktuelle Ausgabe 4 / 2017


SALZ

Hallstatt, Dürrnberg, Reichenhall –
Metropolen des Weißen Goldes



Im östlichen Alpenraum gibt es große Salzvorkommen, die der Mensch der Vorgeschichte schon früh entdeckte. Das wertvolle, lebensnotwendige Salz wurde bereits in der Bronzezeit, später in der Eisenzeit bergmännisch abgebaut – zunächst im oberösterreichischen Hallstatt, dem berühmten Namengeber der Hallstattkultur. In keltischer Zeit stieg der Dürrnberg bei Hallein an der Salzach zum Hauptproduzenten für Salz auf.

Archäologen forschen seit langem innerhalb der Salzbergwerke, aber auch in den dazugehörigen Siedlungen und Gräberfeldern. Faszinierend ist die im Salz hervorragende Konservierung organischer Stoffe wie Schuhe oder die älteste Stiege der Welt.

Einiges spricht dafür, dass auch die Nutzung der Solequellen von Bad Reichenhall weit in die Vorgeschichte zurückreicht, möglicherweise bis in die Bronzezeit.

Im frühen Mittelalter ist Reichenhall dann der wichtigste Salzlieferant Bayerns, von wo wichtige Wege des Salzhandels ausgehen.




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