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Aktuelle Ausgabe 4 / 2019


Glas

Faszinierendes Element von der Bronzezeit bis heute



Die Magie des Glases begeisterte Menschen, seit sie herausfanden, wie man nach dem Schmelzen von Quarzsand, Soda oder Pottasche und Kalk das zähflüssige Element kunstvoll formen konnte. Das geschah bereits vor mehr als 4000 Jahren in Mesopotamien.

In Bayern tauchen die ersten Glasperlen in der mittleren Bronzezeit um 1500 v. Chr. auf.
Neue Forschungen gehen der Frage nach, wo die Menschen der Bronzezeit ihr Rohglas herbekamen – aus dem Orient oder von europäischen Glashütten?

Wahre Meister der Glasbearbeitung waren die Kelten, die zum Beispiel amulettartige Augenperlen oder nahtlose Armringe herstellten.

Schließlich machte die Erfindung der Glasmacherpfeife im 1. Jh. v. Chr. Glasware auch für ärmere Bevölkerungsschichten erschwinglich. Und wie die ersten Glasbläser die geschmolzenen Glasbrocken formten, so arbeiten sie im Prinzip noch heute in den Glashütten des Bayerischen Waldes.

Die Geschichte der großen Glasregionen Bayerns – der Bayerische Wald und der Spessart – seit dem Mittelalter zeigt die Bedeutung des Glasmacherhandwerks bis heute.




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